Im Zentrum der israelischen Küstenstadt Tel Aviv sind am Donnerstagabend nach Angaben von Sanitätern mindestens drei Menschen durch Schüsse verletzt worden. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, es handele sich offenbar um einen Anschlag. Krankenwagen brachten die Verletzten in ein Krankenhaus. Das israelische Fernsehen berichtete, der Täter sei „neutralisiert worden“. Möglicherweise hätten aber mehr als zwei Angreifer Schüsse abgegeben. Der Vorfall ereignete sich auf der belebten Dizengoff-Straße Die Lage in Israel und den Palästinensergebieten ist seit längerem sehr angespannt.
Eine Gruppe junger iranischer Frauen hat online mit einem Tanzvideo in einem Hauptort jüngster Proteste für Aufsehen gesorgt. In dem rund 40 Sekunden langen Clip tanzen fünf Frauen mit lockerer Kleidung ohne das verpflichtende Kopftuch vor Häuserblocks einer bekannten Gegend in der Hauptstadt Teheran. Nutzer teilten das Video in den sozialen Medien tausendfach. Es zeigt im Hintergrund Hochhäuser des Stadtteils Ekbatan, einem der Hauptorte der jüngsten Protestwelle. Verbreitet wurde das Video anlässlich des Weltfrauentags. Frauen ist das Tanzen im Iran verboten.
Der Kreml hat Berichte über eine angeblich private pro-ukrainische Gruppierung hinter den Anschlägen auf die Nord-Stream-Gaspipelines in der Ostsee unglaubwürdig genannt. „Was den pro-ukrainischen ,Doktor Evil‘ betrifft, der das alles organisiert haben soll, so ist das schwer zu glauben“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Solch eine Aufgabe könnten nur wenige Geheimdienste bewerkstelligen. Außenminister Sergej Lawrow sagte, es sei „peinlich“, dass die „unter Kontrolle stehenden westlichen Medien“ versuchten, die Schuld von Geheimdiensten auf einen ukrainischen Oligarchen abzuwälzen.
Russland ist nach Einschätzung der litauischen Geheimdienste in der Lage, seinen Angriffskrieg in der Ukraine weitere zwei Jahre fortzusetzen. „Wir schätzen, dass die Ressourcen, die Russland heute zur Verfügung stehen, ausreichen würden, um noch zwei Jahre lang einen Krieg mit der gleichen Intensität wie heute zu führen“, sagte Oberst Elegijus Paulavicius.