zu Nord Stream:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Zwar wäre durch die Pipelines auch ohne Sabotageakte auf absehbare Zeit kein Gas geflossen, aber trotzdem ist es wichtig, die Hintergründe aufzuklären. Denn erstens geht es um die Sicherheit der europäischen Energieinfrastruktur, und zweitens bietet die Ungewissheit Verschwörungsideologen und Kriegspropagandisten derzeit viel zu viel Raum für das Verbreiten ihrer kruden und interessengeleiteten Botschaften.“

Hannoversche Allgemeine Zeitung

„Gewesen sein will es keiner der bisher Verdächtigten: nicht Moskau, nicht Washington, nicht Kiew, nicht Warschau. Motive dafür, die Leitung zu kappen, hätte es jedoch einige gegeben. (…) Die Sprengung hat aus ihr endgültig ein Mahnmal gemacht: für eine Politik der Naivität und Blindheit.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Gegen eine Aktion in staatlichem Auftrag sprechen die begrenzten Möglichkeiten des Sicherheitsapparats. Warum sollte Präsident Selenskyj durch solch einen Piratenakt ein Zerwürfnis mit dem wichtigsten Unterstützer in Europa riskieren? Aus vergleichbarem Grund ist es unwahrscheinlich, die Urheber im Westen zu vermuten. (…) Putin wäre ein solches Korsarenstück allemal zuzutrauen. Er verfügt über die technischen, finanziellen und militärischen Erfordernisse – und die nötige Ruchlosigkeit.“

Stuttgarter Zeitung

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