IN KÜRZE

Massaker an Zivilisten in Myanmar Köln: Kein Deal mit Klima-Klebern Australien kauft Atom-U-Boote Frankreich: Schneller Bau von AKW? Scholz empfängt Netanjahu 130 Verdächtige freigelassen

von Redaktion

In Myanmar wird den Truppen der Militärjunta ein weiteres Massaker an Zivilisten vorgeworfen. Wie das regimekritische Nachrichtenportal „Irrawaddy“ unter Berufung auf Rebellengruppen berichtete, wurden die Leichen von 23 Menschen in einem Dorf im Shan-Staat gefunden. Demnach waren unter den Toten drei Mönche. Videos und Fotos zeigten die Toten. Den meisten von ihnen sei in den Kopf geschossen worden.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat Vereinbarungen mit der Klimagruppe „Letzte Generation“ zur Vermeidung von Straßenblockaden eine klare Absage erteilt. „Ich werde dem nicht nachgeben“, sagte die parteilose Politikerin im „Deutschlandfunk“. Die Gruppe hat Städten angeboten, auf künftige Proteste und sogenannte Klebeaktionen zu verzichten, wenn sich Oberbürgermeister für ihre Ziele einsetzen.

Australien will bis zu fünf Atom-U-Boote von den USA kaufen. Geplant ist der Kauf von drei nuklear angetriebenen und konventionell bewaffneten U-Booten der Klasse „Virginia“, mit einer Kaufoption für zwei weitere U-Boote, wie der Nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, sagte.

Die französische Nationalversammlung debattiert über den beschleunigten Bau zusätzlicher Atomreaktoren. Der Senat hatte den Gesetzentwurf bereits angenommen. Ursprünglich ging es in erster Linie darum, bürokratische Hürden beim Bau der geplanten neuen Reaktoren abzubauen. Doch die Senatoren fügten dem Text hinzu, dass Frankreich sich von dem Ziel verabschiedet, den Anteil des Atomstroms bis 2035 auf 50 Prozent herunterzufahren.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kommt nach Berlin. Kanzler Olaf Scholz (SPD) werde ihn am Donnerstag zu einem Mittagsessen im Kanzleramt empfangen, teilte ein Regierungssprecher mit. Ungeachtet der jüngsten Kritik an Netanjahus Politik freue sich der Kanzler auf den Besuch, hieß es.

Nach dem Sturm aufgebrachter Anhänger des früheren brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro aufs Regierungsviertel sind 130 Verdächtige bis zu ihren Prozessen freigelassen worden. Es bestehe keine Gefahr für die Allgemeinheit, so der Oberste Gerichtshof.

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