Nach Drohungen des russischen Botschafters in Schweden gegen den geplanten Nato-Beitritt des Landes will Stockholm den Botschafter einbestellen. Damit solle der „offensichtliche Versuch der Einflussnahme klar angeprangert“ werden, teilte der schwedische Außenminister Tobias Billström mit. „Schwedens Sicherheitspolitik wird von Schweden bestimmt – von niemandem sonst.“ Russlands Botschafter hatte zuvor gewarnt, dass Schweden und Finnland nach einem Nato-Beitritt zu „legitimen Zielen“ russischer „Vergeltungsmaßnahmen“ würden.
Nach dem zehnten Aktionstag in Frankreich gegen die Rentenreform richten sich die Hoffnungen auf eine neue Gesprächsrunde zwischen Regierung und Gewerkschaften. Premierministerin Elisabeth Borne will die Gewerkschaften Anfang kommender Woche empfangen. Die Anhebung des Rentenalters von 62 auf 64 Jahre sei allerdings nicht mehr verhandelbar, betonten mehrere Politiker des Regierungslagers. „Das ist das Herzstück der Reform, das von Beginn an umstritten war“, sagte Minister Franck Riester am gestrigen Mittwoch.
Nach den wiederholten russischen Angriffen mit sogenannten Kamikaze-Drohnen auf ukrainische Städte will das ukrainische Militär mit gleicher Münze zurückzahlen. Der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrats der Ukraine, Olexij Danilow, kündigte Gegenschläge mit eigenen Drohnen an, die nach seinen Worten in einem „Ukrainischen Schwarm Mathias Rust“ – in Erinnerung an den deutschen Kreml-Flieger – zusammengefasst seien.
Die Zahl der weltweit einsatzbereiten Atomsprengköpfe ist einem Bericht zufolge im vergangenen Jahr gestiegen. Die neun offiziellen und inoffiziellen Atommächte verfügten Anfang 2023 über 9576 einsatzbereite Sprengköpfe – ein Zuwachs von 136 im Vergleich zu 2022, heißt es in dem von der Nichtregierungsorganisation Norsk Folkehjelp veröffentlichten Nuclear Weapons Ban Monitor.
Um Kosten zu senken, will Großbritannien künftig tausende Asylsuchende auf Militärbasen einquartieren und prüft auch Schiffe als Unterkunftsmöglichkeiten. Die Unterbringung in Hotels habe zu einem Rückgang des Tourismus, abgesagten Hochzeiten und anderen Verlusten geführt, sagte der zuständige Staatssekretär Robert Jenrick im Parlament.