IN KÜRZE

Neue Strategie in der Außenpolitik Lukaschenko fordert Verhandlungen Nato-Beitritt in den kommenden Tagen Überreste von Wehrmachtssoldaten Paris: Abstimmung über E-Roller

von Redaktion

Russland hat eine neue außenpolitische Strategie verabschiedet, in welcher der Westen zur „existenziellen“ Bedrohung erklärt wird. Die neue Strategie sei durch die aktuellen „Umwälzungen im internationalen Bereich“ notwendig geworden, erklärte Präsident Wladimir Putin. Sein Außenminister Sergej Lawrow sprach von einer Reaktion Moskaus auf die „existenzielle Natur der Bedrohungen der Sicherheit und Entwicklung unseres Landes durch Aktionen unfreundlicher Staaten“. Moskau stuft rund 20 Staaten als „unfreundlich“ ein. Zu ihnen zählen unter anderen die USA, Deutschland, Großbritannien und Polen.

Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hat die Ukraine zu einer Waffenruhe und sofortigen Verhandlungen „ohne Vorbedingungen“ aufgefordert. Kiew könne nicht auf einen Sieg gegen eine Atommacht wie Russland rechnen, sagte der 68-Jährige in Minsk. „Es gibt jetzt viele Infos über eine bevorstehende Gegenoffensive. Das ist das Schlimmste, was passieren könnte“, so Lukaschenko.

Nach der Zustimmung aller Nato-Verbündeten wird Finnland schon bald als 31. Mitglied in das Militärbündnis aufgenommen. „Finnland wird unserer Allianz in den nächsten Tagen offiziell beitreten“, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Freitag. Dies werde Finnland sicherer und die Nato stärker machen.

Ukrainische Soldaten haben beim Ausheben von Schützengräben Überreste deutscher Wehrmachtssoldaten entdeckt. Das sagte der Präsident des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Wolfgang Schneiderhan. In zwei Fällen sei es gelungen, die Gefallenen zu identifizieren und Angehörige beziehungsweise Nachfahren zu verständigen. Insgesamt wurden in der Ukraine im vergangenen Jahr Überreste von 1700 ehemaligen deutschen Soldaten gesichert.

Paris war eine der ersten Städte in Europa, in denen leihbare E-Roller aufkamen. Am Sonntag könnte Paris auch die erste Metropole sein, die Leihroller mit einem Volksentscheid wieder verbietet. Die sozialistische Bürgermeisterin Anne Hidalgo hat alle Einwohner zu einer Abstimmung über die besonders bei jungen Menschen beliebten Gefährte aufgerufen.

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