IN KÜRZE

Italien: Berlusconi auf der Intensivstation Berliner Jusos lehnen Koalitionsvertrag ab Le Pen würde Wahl gewinnen Feuer in Moskauer Ministerium Prozess gegen Lina E.: Anklage fordert Haft

von Redaktion

Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi (86) ist am Mittwoch wegen Herz-Kreislauf- und Atemproblemen in die Intensivstation eines Krankenhauses in Mailand eingeliefert worden. Antonio Tajani, Italiens Außenminister, erklärte Berlusconi sei ansprechbar. Es handele sich um eine Infektion.

Die Berliner Jusos bleiben auch nach der Vorstellung des Koalitionsvertrags von CDU und SPD bei ihrer klaren Ablehnung eines schwarz-roten Bündnisses. „Für uns wirkt der Koalitionsvertrag wie ein schwarzes Korsett mit roten Schleifen“, sagte die Juso-Landesvorsitzende Sinem Tasan-Funke. An vielen Stellen schneide der Koalitionsvertrag „der SPD den Atem ab“.

Ein Jahr nach seiner Wiederwahl liegt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in der Wählergunst hinter der Rechtspopulistin Marine Le Pen: Wenn die Wahl vom April 2022 heute wiederholt würde, käme Macron nur noch auf 45 Prozent, wie eine neue Umfrage des Instituts Elabe ergab. Le Pen würde mit 55 Prozent gewinnen. Macron ist wegen seiner umstrittenen Rentenreform im Umfragetief.

Ein Brand in einem Gebäude des russischen Verteidigungsministeriums in Moskau ist am Mittwoch nach kurzer Zeit gelöscht worden. Offenbar war das Feuer im dritten Stock der ehemaligen Alexandrowsk-Militärakademie ausgebrochen. Als Ursache wurde ein Defekt an einer elektrischen Leitung angegeben.

Die Bundesanwaltschaft fordert für die mutmaßliche Linksextremistin Lina E. acht Jahre Freiheitsstrafe. Sie sieht die 28-Jährige als Rädelsführerin einer kriminellen Vereinigung an, die zwischen 2018 und 2020 Überfälle auf Angehörige der rechten Szene, unter anderem in Leipzig, geplant und ausgeführt hat.

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