PRESSESTIMMEN
„Der deutsche Atomausstieg zum jetzigen Zeitpunkt ist angesichts der Energiekrise und der Klimaziele des Landes ein Fehler. Eine rechtzeitig vereinbarte, zeitlich begrenzte Laufzeitverlängerung hätte die Strompreise stabilisieren und auch den CO2-Ausstoß senken können. Der späte Vorstoß von Bayerns Ministerpräsident Söder, die Länder sollten selbst über den Weiterbetrieb ihrer Meiler entscheiden können, ist allerdings nicht mehr als ein Wahlkampfmanöver.“
„Käme es zur Urabstimmung, müssten sich die Beschäftigten wohl nicht mit der Frage herumquälen, was wichtiger ist: die üppige soziale Absicherung gegen Inflation oder die Wahrung staatlicher Daseinsvorsorge, die durch steigende Kosten und Personalmangel immer stärker gefährdet ist. Das ist der eigentliche Konflikt, der sich in Deutschland abspielt. Eine Lösung zeichnet sich nicht ab.“
„Verdi hat die Basis mit Emotionen aufgeladen. Kommt nun die Retourkutsche? Wenn die Belegschaften ihre Ablehnung signalisieren, wäre es auch ein Beleg des Misstrauens gegenüber der Verdi-Führung, die ja in Person von Gewerkschaftsvize Christine Behle am Tisch der Schlichter gesessen und der Empfehlung sicher zugestimmt hat.“