Atom-Ausstieg: FDP fordert Möglichkeit zum „späteren Weiterbetrieb“

von Redaktion

Auch beim Thema Atomkraft grenzt sich die FDP von den Ampel-Partnern ab: Generalsekretär Bijan Djir-Sarai kritisierte den Ausstieg als „strategischen Fehler“. „Die Kernenergie muss auch nach dem Ausstieg eine Zukunft in Deutschland haben“, sagte er. Auf Antrag der sächsischen FDP und weiterer ostdeutscher Landesverbände hat der Parteitag sein klares Bekenntnis zur Kernkraft beschlossen. „Keine einzige führende Wirtschaftsnation steigt aus der Kernkraft aus“, sagte der sächsische Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst. Die FDP fordert, die drei zuletzt abgeschalteten Kraftwerke für einen möglichen „späteren Weiterbetrieb“ in Reserve zu halten und den Abbau der Anlagen auszusetzen. dpa/afp

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