IN KÜRZE

Luftwaffe fängt russische Flieger ab Todesurteil gegen Deutsch-Iraner gilt Merz: Klimaschutz überbewertet Scharfe Warnungen an Nordkorea Sinn-Fein-Chefin besucht Krönung

von Redaktion

Kampfjets der deutschen und britischen Luftwaffe haben nach Bundeswehr-Angaben drei russische Aufklärungsflieger im internationalen Luftraum über der Ostsee abgefangen. Sie seien „erneut ohne Transpondersignal“ geflogen und von Eurofightern der beiden Nato-Verbündeten abgefangen worden, teilte die deutsche Luftwaffe am Mittwochmorgen über Twitter mit. Da die Nato-Staaten Estland, Lettland und Litauen keine eigenen Kampfjets besitzen, sichert das Militärbündnis seit 2004 den baltischen Luftraum im Nordosten Europas.

Der Oberste Gerichtshof im Iran hat das umstrittene Todesurteil gegen den Deutsch-Iraner Djamshid Sharmahd bestätigt. Das sagte Justizsprecher Massud Setajeschi am Mittwoch. Wann die Todesstrafe vollstreckt werden soll, war zunächst nicht bekannt. Ein Revolutionsgericht hatte den 68-Jährigen im Februar unter anderem für einen Terroranschlag verantwortlich gemacht.

CDU-Chef Friedrich Merz sieht in der politischen Debatte eine Überbewertung des Klimaschutzes. „Das Thema Klimaschutz rangiert schon seit langer Zeit in den Augen der Bevölkerung nicht da, wo es in der Politik gesehen wird“, sagte Merz der „Zeit“. „Es ist eben gerade nicht so, dass morgen die Welt untergeht. Wenn wir in den nächsten 10 Jahren die Weichen richtig stellen, sind wir auf einem guten Weg“, so Merz.

US-Präsident Joe Biden und der südkoreanische Staatschef Yoon Suk Yeol haben bei einem Treffen in Washington scharfe Warnungen an Nordkorea gerichtet. Biden sagte, ein nordkoreanischer Atomwaffenangriff gegen die USA oder ihre Verbündeten würde das „Ende“ des „Regimes“ in Pjöngjang bedeuten Yoon sagte, eine Antwort auf einen nordkoreanischen Atomwaffenangriff würde US-Atomwaffen umfassen.

In einem historischen Schritt will die designierte nordirische Regierungschefin Michelle O’Neill an der Krönung von König Charles III. am 6. Mai teilnehmen. Die Entscheidung ist bemerkenswert, weil O’Neills Partei Sinn Fein sich für eine Abspaltung Nordirlands vom Königreich und eine Vereinigung mit Irland einsetzt.

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