IN KÜRZE

Raketenbeschuss nach Tod von Häftling 540 Festnahmen in Frankreich Griechische Wahl ohne Rechtsnationale Einigung im britischen Gesundheitswesen Russland weist Deutschen aus

von Redaktion

Nach dem Tod eines palästinensischen Hungerstreikenden in israelischer Haft ist es zu massivem Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen auf Israel gekommen. Mindestens 30 Flugkörper und sechs Mörsergranaten seien im Laufe des Tages abgefeuert worden, so das israelische Militär. Demnach landeten zwei Raketen in der Stadt Sdero. Mehrere Personen wurden verletzt. Ein ranghohes Mitglied der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad war zuvor nach einem Hungerstreik in israelischer Haft gestorben.

Bei Ausschreitungen in Frankreich während Kundgebungen am 1. Mai sind landesweit 540 Menschen festgenommen worden. 305 Festnahmen erfolgten in Paris, sagte Innenminister Gérald Darmanin. 406 Polizeibeamte wurden bei den Einsätzen verletzt. Mit der Auswertung von Kamerabildern werde man versuchen, die Verantwortlichen zu ermitteln, die einen Molotowcocktail auf einen Beamten warfen, der schwere Verbrennungen erlitt.

In Griechenland hat das Oberste Gericht eine aus der aufgelösten Neonazi-Partei Goldene Morgenröte hervorgegangene neue Partei von der Wahl im Mai ausgeschlossen. Die rechtsnationalistische Partei Die Griechen von Ilias Kasidiaris, einem früheren Spitzenpolitiker der Goldenen Morgenröte, darf für die Parlamentswahl am 21. Mai keine Kandidaten aufstellen, wie das Gericht entschied. Die Partei Die Griechen war im Jahr 2020 von Kasidiaris gegründet worden.

Nach monatelangen Streiks hat sich der Großteil der Beschäftigten im staatlich finanzierten britischen Gesundheitswesen NHS in einem Tarifkonflikt mit der Regierung geeinigt. Mehr als eine Million Beschäftigte sollen in diesem Jahr eine Gehaltserhöhung von fünf Prozent und eine Einmalzahlung von mindestens 1250 Pfund (rund 1420 Euro) bekommen, wie die Nachrichtenagentur PA meldete.

Die russischen Behörden haben einen Deutschen wegen angeblicher Homosexuellen-Propaganda bestraft und mit seiner Abschiebung begonnen. Der Mann sei zunächst von der Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten Russlands nach Moskau verbracht worden, berichtete die Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Von dort soll er über die Türkei nach Deutschland fliegen.

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