Berlin – Die Grünen im Bundestag haben für den Heizungstausch ein Konzept über eine stärkere soziale Staffelung mit einer höheren staatlichen Förderung vorgelegt. Die finanzielle Förderung solle vor allem für Geringverdiener deutlich ausgeweitet werden, sagte Fraktionschefin Katharina Dröge. „Menschen mit wenig Einkommen erhalten mehr Förderung als diejenigen mit hohen Einkommen.“ Der Vorschlag geht deutlich über den der Bundesregierung hinaus.
Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte sich bereits für eine stärkere soziale Staffelung bei der Förderung des Heizungstauschs ausgesprochen. Er konnte sich in der Bundesregierung aber nicht durchsetzen. Deren Konzept sieht für alle Bürger im selbst genutzten Wohneigentum eine Grundförderung von 30 Prozent der Investitionskosten vor. Zusätzlich soll es unter bestimmten Voraussetzungen Zuschläge von 10 bis 20 Prozent geben.
Die Grünen-Fraktion schlägt nun eine weitere, sozial gestaffelte Förderung vor. Diese könne insgesamt bis zu 80 Prozent der Gesamtkosten betragen. Profitieren sollten davon Menschen mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis zu 20 000 Euro im Jahr.