IN KÜRZE

Sieben Männer im Iran hingerichtet Polnischer Name für Kaliningrad Mali: Union gegen Verlängerung Kämpfe gehen trotz Gesprächen weiter Journalist stirbt bei Kämpfen in Ukraine

von Redaktion

Im Iran sind nach Angaben von Menschenrechtsgruppen sieben wegen Sexual- und Drogenvergehen verurteilte Männer hingerichtet worden. Die Männer wurden in zwei Gefängnissen außerhalb der Hauptstadt Teheran gehängt, erklärte die NGO Iran Human Rights (IHR) mit Sitz in Norwegen. Die iranische Justiz bestätigte auf ihrer Website „Misan“ die drei Exekutionen wegen Drogenvergehen, äußerte sich allerdings nicht zu den vier Hinrichtungen wegen Sexualverbrechen. Nach Angaben von IHR wurden allein in den vergangenen zwölf Tagen 64 Menschen im Iran hingerichtet.

Polen hat angekündigt, die russische Enklave Kaliningrad nur noch bei seinem früheren polnischen Namen nennen zu wollen. Im offiziellen Sprachgebrauch und auf Karten soll das Gebiet nach einer Empfehlung einer Benennungskommission ab sofort nur noch Krolewiec heißen, teilte die Regierung mit.

Die Opposition im Bundestag wendet sich geschlossen gegen das Vorhaben, den Bundeswehr-Einsatz im westafrikanischen Mali noch einmal um ein weiteres Jahr zu verlängern. Neben der AfD und der Linken forderten gestern auch CDU und CSU, die Einsatzkräfte spätestens zum Jahresende abzuziehen. Es mache keinen Sinn, über diesen Termin hinaus Soldaten „dieser Gefährdung auszusetzen“, sagte Unionsfraktionsvize Johann Wadephul (CDU).

Im Sudan haben sich am Mittwoch die Armee und die rivalisierenden Rapid Support Forces (RSF) erneut Gefechte geliefert. Augenzeugenberichten zufolge gab es besonders im nördlichen Teil der Hauptstadt Khartum schwere Luftangriffe und Schusswechsel. Die Kampfhandlungen gehen trotz indirekter Gespräche zwischen den Konfliktparteien, die seit Samstag in Dschiddah (Saudi-Arabien) stattfinden, weiter.

Der französische Journalist Arman Soldin (32) ist bei einem Raketenangriff in der Ukraine ums Leben gekommen, wie die Nachrichtenagentur Agence France-Presse (AFP) mitteilte. Soldin sei als Videokoordinator für AFP tätig gewesen. Der Angriff habe sich in den Außenbezirken von Tschassiw Jar in der Nähe von Bachmut ereignet. Die übrigen vier Mitglieder des unter Beschuss geratenen AFP-Teams blieben den Angaben zufolge unverletzt.

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