Der Kreml sieht vor dem Auslaufen des Abkommens zur Verschiffung von ukrainischem Getreide über das Schwarze Meer weiter viele offene Fragen. Es gebe noch keine Entscheidung von russischer Seite für oder gegen eine Fortsetzung der Schwarz-Meer-Initiative, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Moskau beklagt immer wieder, es gebe für Russland keine Fortschritte bei den Verhandlungen. Deshalb sehe es nicht gut aus für eine Verlängerung des Abkommens nach dem 18. Mai.
Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag will Wirtschaftsminister Robert Habeck und seinen Staatssekretär Patrick Graichen (beide Grüne) erneut befragen. Das geht aus einem Schreiben an die Vorsitzenden der Ausschüsse für Wirtschaft sowie Klimaschutz und Energie hervor. Die Union hat eine öffentliche Befragung in einer gemeinsamen Sitzung beider Ausschüsse für den Mittwoch kommender Woche beantragt.
Der Großneffe von Brigitte Macron ist bei einem mutmaßlich politisch motivierten Angriff am Rande einer Demonstration gegen die Rentenreform in Frankreich verprügelt worden. Die Polizei nahm acht Verdächtige fest. Der Vater des Opfers sagte, sein Sohn sei von einer Gruppe erkannt worden, die an einem Protest gegen die Reform teilgenommen habe. Die Angreifer hätten ihn vor seinem Schokoladengeschäft verprügelt und „den Präsidenten, seine Frau und unsere Familie“ beleidigt, bevor sie weggelaufen seien.
Nach den Stimmverlusten für die Grünen bei der Bürgerschaftswahl will sich die Bremer Parteispitze im Herbst nicht wieder zur Wahl stellen. „Ich finde es richtig, das Signal zu geben, nach neuen Leuten Ausschau zu halten“, sagte die Co-Vorsitzende Alexandra Werwath. Daher würden sie und Florian Pfeffer nicht erneut kandidieren.
Eine der beiden rivalisierenden Regierungen Libyens hat für die Amtsenthebung ihres Premierministers gestimmt. Gegen Fathi Baschagha wurden Ermittlungen eingeleitet, wie ein Sprecher mitteilte, der Grund blieb unklar. Er war Premier des im Osten des Landes ansässigen Parlaments. Finanzminister Osama Hammad habe die Aufgaben übernommen.