Pflegereform bringt höhere Beiträge

von Redaktion

Die Bundesbürger müssen ab Juli höhere Beiträge zur Pflegeversicherung bezahlen. Bereits zum 1. Juli wird der Beitragssatz um 0,35 Prozentpunkte auf 3,4 Prozent des Bruttoeinkommens angehoben. Kinderlose zahlen künftig vier Prozent. Der Bundestag beschloss zudem am Freitag das Pflegeunterstützungsgesetz. Mit den höheren Beiträgen sollen Leistungsverbesserungen für die häusliche und die Heim-Pflege finanziert werden. Allerdings fallen sie geringer aus, als Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zunächst angekündigt hatte. So ist von Steuerzuschüssen keine Rede mehr. In Deutschland gibt es derzeit insgesamt gut fünf Millionen Pflegebedürftige. 80 Prozent von ihnen werden nicht in Heimen gepflegt, sondern zu Hause und häufig von Angehörigen. Sie sollen nun zum 1. Januar 2024 fünf Prozent mehr Pflegegeld bekommen.  wdp

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