IN KÜRZE

Sicherheitspanne: Mann umarmt Scholz US-Schuldenstreit: Einigung in Sicht Mexiko schießt gegen US-Kandidat DeSantis AfD liegt in Umfragen bei 17 Prozent

von Redaktion

Unbefugt hat es ein Autofahrer in einen Sicherheitsbereich am Frankfurter Flughafen geschafft und dort Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) umarmt. Es habe einen Händedruck und dann eine Umarmung gegeben, erklärte ein Regierungssprecher. Laut der „Bild“ schritt der Personenschutz des Kanzlers zunächst nicht ein. Der Mann hatte sich mit seinem Privatwagen unbefugt dem Kanzler-Konvoi angeschlossen. Nach der Umarmung wurde er ohne Widerstand von der Bundespolizei festgenommen. Gegen den 48 Jahre alten Mann aus Frankfurt wird nun wegen Hausfriedensbruchs ermittelt.

Im Streit um die US-Schuldengrenze scheint sich einem Medienbericht zufolge eine baldige Einigung abzuzeichnen. Die Unterhändler der Demokraten und Republikaner hätten mit der Ausarbeitung eines Gesetzestextes begonnen, berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen. Einige Details seien aber noch offen. Der Zeitung zufolge soll die Schuldenobergrenze für zwei Jahre angehoben werden. Ausgaben für alle Bereiche außer Militär und Veteranen sollen demnach in diesem Zeitraum begrenzt werden.

Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador hat die Latino-Wähler in den USA aufgefordert, Floridas Gouverneur Ron DeSantis nicht bei seiner Präsidentschaftskandidatur zu unterstützen. „Ich hoffe, die Hispanoamerikaner in Florida wachen auf und geben ihm nicht eine einzige Stimme“, sagte López Obrador. Er forderte die Menschen auf, „diejenigen abzulehnen, die Migranten verfolgen“. DeSantis hatte am Mittwoch seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2024 verkündet. Er kündigte eine striktere Grenzpolitik an.

Die AfD verbessert sich im neuen ZDF-„Politbarometer“ um zwei Prozentpunkte, während Union und Grüne Einbußen hinnehmen müssen. Die Rechtsaußen-Partei erreichte 17 Prozent und lag damit vor den Grünen, deren Werte sich um einen Punkt auf 16 Prozent verschlechterten. Die CDU/CSU büßte zwei Punkte ein auf 28 Prozent, die SPD verbesserte sich um einen Punkt auf 20 Prozent.

Artikel 6 von 11