Über dem Südchinesischen Meer ist es zu einem Zwischenfall zwischen einem chinesischen Kampfjet und einem US-amerikanischen Aufklärungsflugzeug gekommen. Das US-Pazifikkommando warf am Dienstag einem chinesischen Piloten ein „unnötig aggressives“ Abfangmanöver vor. Der Vorfall habe sich bereits am Freitag ereignet. Das US-Flugzeug habe einen „sicheren und routinemäßigen Einsatz über dem Südchinesischen Meer im internationalen Luftraum“ durchgeführt, so das US-Pazifikkommando. Der chinesische Pilot sei direkt vor der Nase des US-Flugzeugs geflogen und habe es gezwungen, durch seine Wirbelschleppe zu fliegen. Dabei handelt es sich um unsichtbare Turbulenzen.
Die dänische Regierung will in den kommenden zehn Jahren deutlich mehr Geld in die Verteidigung stecken. Man schlage vor, in den Jahren 2024 bis 2033 insgesamt rund 143 Milliarden dänische Kronen (19,2 Milliarden Euro) in die Verteidigung und Sicherheit zu investieren, sagte Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen.
Russland hat nach eigenen Angaben an Bewohner besetzter ukrainischer Gebiete knapp 1,5 Millionen russische Pässe ausgegeben. Seit vergangenem Oktober hätten „fast 1,5 Millionen Menschen aus den neuen Regionen russische Pässe erhalten“, sagte Ministerpräsident Michail Mischustin am Dienstag auf einer Regierungssitzung mit Blick auf die von Moskau kontrollierten Gebiete im Osten und Süden der Ukraine.
Irans Justiz hat Anklage gegen eine weitere prominente Journalistin erhoben. Die Reporterin Nilufar Hamedi von der Zeitung „Shargh“ musste am Dienstag zu einem Prozess vor einem Revolutionsgericht in der Hauptstadt Teheran erscheinen, wie ihr Ehemann Mohammed Hussein Adschorlu auf Twitter berichtet. Die 30-Jährige war vor mehr als acht Monaten zu Beginn der Proteste gegen die Führung der Islamischen Republik festgenommen worden.
Kurz vor einem internationalen Gipfeltreffen in Moldau verdoppelt die Europäische Union ihre Finanzhilfen für das Land nahezu. Die Hilfskredite für Moldau werden von 150 auf 295 Millionen Euro aufgestockt, wie die EU-Staaten am Dienstag in Brüssel beschlossen.