Frankreich prüft aus Klimaschutzgründen ein Verbot der Installation neuer Gasheizungen. Das Energiewendeministerium berät dazu bis Ende Juli mit Politikern und der Branche. Es handelt sich nicht um eine Pflicht zum Austausch von Gasheizungen, sondern um eine fortschreitende Umstellung. Um Klimaschutzverpflichtungen bis 2030 einzuhalten, soll der Austausch von Öl- und Gasheizungen durch Wärmepumpen beschleunigt werden. In Neubauten sind Gasheizungen in Frankreich seit 2022 bereits verboten.
Schwedens oberstes Gericht hat grünes Licht für die Auslieferung eines Unterstützers der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) an die Türkei gegeben. Das Gericht legt die Entscheidung über die Zukunft des Mannes demnach in die Hände der schwedischen Regierung. Ohne die Zustimmung des Gerichts darf Schweden Auslieferungsanträgen nicht zustimmen. Bei der Auslieferung handelt es sich um eine Kernforderung Ankaras für einen Nato-Beitritt Schwedens.
Mit einem weiteren Protesttag gegen die umstrittene Rentenreform haben Frankreichs Gewerkschaften noch einmal ihren Unmut zum Ausdruck gebracht. Die Gewerkschaft CFDT kündigte zu Beginn der Aktionen allerdings an, dass dies „einer der letzten Aktionstage“ gegen das Vorhaben von Präsident Emmanuel Macron sein werde. Man werde den Widerstand wohl auf anderem Weg fortsetzen. Dem Innenministerium zufolge beteiligten sich an Streiks und Demonstrationen in verschiedenen Städten gut 280 000 Menschen.
Nach sieben Jahren Schließung hat der Iran seine Botschaft in Saudi-Arabien wiedereröffnet. Es sei ein „wichtiger Tag in den Beziehungen zwischen der Islamischen Republik Iran und dem Königreich Saudi-Arabien“, sagte der iranische Vize-Außenminister Aliresa Bigdeli. „Die Zusammenarbeit zwischen den Ländern tritt in eine neue Ära.“ Das mehrheitlich sunnitisch-muslimische Saudi-Arabien und der mehrheitlich schiitische Iran brachen ihre Beziehungen 2016 ab, als Demonstranten im Iran diplomatische Vertretungen Saudi-Arabiens angriffen.