Trump verspricht „Essen für alle“ – und geht

von Redaktion

München – Große Versprechen, nichts dahinter. Schon lange vor seiner Präsidentschaft galt Donald Trump vielen als Blender. Dass er diesem Ruf noch immer gerecht wird, zeigt ein kleiner, vielsagender Vorfall in Miami. Dort musste sich der Ex-Präsident am Dienstag wegen der Affäre um zurückgehaltene Geheimdokumente vor Gericht verantworten. Im Anschluss ließ er sich im bekannten kubanischen Restaurant „Versailles“ von seinen Fans feiern und versprach überschwänglich „Essen für alle“. Dann ging er – ganz offenbar , ohne sein Versprechen einzulösen. Wie der „Spiegel“ unter Berufung auf das Portal „Miami News Times“ berichtet, habe niemand etwas kostenlos bekommen, „nicht mal einen Cafecito to go“. Der Grund war demnach simpel: Trump und seine Entourage hätten sich nur etwa zehn Minuten in dem Lokal aufgehalten. Für die anderen Gäste war schlicht keine Zeit, etwas zu bestellen. Der Ex-Präsident war erst vergangene Woche in 37 Punkten angeklagt worden. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, Geheimakten nach Ende seiner Amtszeit illegal behalten zu haben. mmä

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