zu Bootsunglück Mittelmeer: zu Asylkompromiss:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Asylverbände argumentieren gern damit, dass die EU für diese Bootstragödien verantwortlich sei. Doch das ist ein Trugschluss. Verantwortlich sind zuerst die Herkunftsstaaten, die ihren Bürgern keine würdigen Lebensbedingungen bieten können. Und verantwortlich sind die Schleuser, die Hunderte Menschen auf schrottreifen Seelenverkäufern ins Verderben schicken. Der Schrecken wird erst nachlassen, wenn diesen Menschenschmugglern das Handwerk gelegt wird. Erst, wenn es legale Methoden gibt, als Verfolgter, Kriegsflüchtling oder Arbeitskraft nach Europa zu kommen, wird das Sterben auf dem Mittelmeer aufhören.“

Lausitzer Rundschau

„Es ist umstritten, ob das Vorhaben die Lage schlimmer oder besser macht. Eines ist sehr klar: Das Sterben im Mittelmeer wird so nicht beendet. Wer in Europa Asyl beantragen will, muss sich auf eine lebensgefährliche Route begeben.“

Nordbayerischer Kurier

„Es kann nicht der goldene Weg der Migration sein, dass Menschen sich mit kriminellen Schleusern einlassen und in nicht-seetüchtigen Booten übers Meer fahren. Besser wäre es, die Menschen gezielt in ihren Heimatländern in Mangelberufen auszubilden und ihnen die Perspektive zu geben, bequem mit dem Flugzeug einzureisen.“

Reutlinger General-Anzeiger

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