PRESSESTIMMEN
„Die Russen setzen Streubomben in der Ukraine ein – eines ihrer vielen Kriegsverbrechen. Doch die Reaktion darf nicht sein, es ihnen in Sachen Menschenverachtung gleichzutun. Selbst dann nicht, wenn die Ukraine so die bislang fehlende Wucht in ihre Gegenoffensive bringen will. Denn wie sonst, wenn nicht mit einer verzweifelten Lage, ließe sich ihre Bereitschaft erklären, die eigene Bevölkerung zu gefährden?“
„Noch mehr Kriegsverbrechen in Kauf nehmen, um militärische Ziele zu erreichen, wäre eine sehr riskante Strategie. Das Narrativ des Kampfes ,gut gegen böse‘ basiert auf der Annahme, dass die Ukraine mit erlaubten Mitteln einen gerechten Verteidigungskrieg führt. Würde sie dabei Grenzen überschreiten, wäre das verheerend für die breite internationale Unterstützung Kiews.“
zu Bundestag/Geschreie:
„Und so kommt man am Ende der Debatte zu dem Schluss: Wie gut, dass jetzt Sommerpause ist. In diesem Halbjahr lag kein Segen auf dem Parlament. Streit in der Sache, hitzige Wortgefechte – all das ist Politik, oft gute. Doch das Sich-Behaken, gegenseitige Vorwürfe – all das ermüdet zunehmend. Sternstunden gab es im Bundestag schon lange nicht mehr.“