Gewalt von Eritreern in Gießen

Erschreckende Blauäugigkeit

von Redaktion

VON GEORG ANASTASIADIS

Wenn das an Arbeitskräftemangel leidende Deutschland wirklich zu dem modernen und weltoffenen Einwanderungsland werden will, das es nach dem Willen der Ampelregierung sein soll, muss es noch viel lernen. Zum Beispiel wen es hereinlässt – und wen nicht. Und wie es mit Zuwanderern verfährt, die sich nicht so verhalten, wie man es von dankbaren Immigranten eigentlich erwarten würde.

Kaum sind die Clan-Schlachten im Ruhrgebiet abgeebbt, bieten die massiven Gewaltexzesse beim Eritrea-Festival in Gießen viel Anschauungsunterricht für die erschreckende Blauäugigkeit deutscher Behörden. Offenbar haben diese Regierung und ihre Vorgängerin unterschiedslos Anhängern und Gegnern der eritreischen Militärregierung Zuflucht gewährt, was an sich schon schwer nachvollziehbar ist. Und die Justiz setzte noch eins obendrauf: Obwohl es schon im Vorjahr schwere Ausschreitungen bei der als „Familienfest“ getarnten Sympathiekundgebung für das ostafrikanische Regime gab, hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof  das von der Stadt in weiser Voraussicht ausgesprochene Veranstaltungsverbot gekippt.

Mit so viel falsch verstandener Toleranz haben die Richter nicht nur der örtlichen Bevölkerung zugemutet, dass ihre Stadt plötzlich zum Schauplatz eines blutig ausgetragenen ausländischen Stellvertreterkonflikts wurde. Sie haben auch die Gesundheit unserer Polizisten gefährdet, die von jungen Männern mit Steinen, Flaschen und Rauchbomben attackiert wurden. 26 Beamte wurden verletzt. Wer so fahrlässig mit Migration und ihren Problemen umgeht, darf sich nicht wundern, wenn erschrockene Bürger von Willkommenskultur die Nase voll haben und sich kopfschüttelnd Protestparteien zuwenden.

Georg.Anastasiadis@ovb.net

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