Der ehemalige russische U-Boot-Kommandant Stanislaw Rschitzki ist in der südrussischen Stadt Krasnodar beim Joggen erschossen worden. Er arbeitete zuletzt in der Stadtverwaltung von Krasnodar und war dort für die Mobilmachung von Rekruten verantwortlich. In der Ukraine wurde Rschitzki als Kriegsverbrecher gesucht. Er sei als Kommandant am Beschuss der Stadt Winnyzja beteiligt gewesen, teilte das ukrainische Militär mit.
Die Haltung eines Senators zum Recht auf Abtreibung könnte zu einem Problem für das US-Militär werden. Der republikanische Senator Tommy Tuberville blockiert die Bestätigung von wichtigen Personalien innerhalb des Militärs. Der Grund: Er lehnt es ab, dass das Pentagon Angehörigen des US-Militärs die Kosten für weitere Reisen zu Abtreibungskliniken finanziert. Am Montag musste der Kommandant des Marinekorps turnusmäßig abtreten. Sein Nachfolger konnte wegen Tubervilles Bedenken nun aber noch nicht bestätigt werden, weshalb er nur kommissarisch tätig ist. Es ist nun dem Pentagon zufolge das erste Mal seit mehr als 150 Jahren, dass die Marinekorps von jemandem geführt werden, der nicht vom Senat bestätigt wurde.
Die Anwälte des früheren US-Präsidenten Donald Trump wollen den Prozessbeginn in der Affäre um seinen Umgang mit geheimen Regierungsdokumenten hinauszögern. In einem Schreiben an das zuständige Gericht beantragten sie einen Aufschub. Der Fall sei „ungewöhnlich“ und „komplex“. Das US-Justizministerium hatte seinerseits den Aufschub bis zum 11. Dezember beantragt, nachdem das Gericht den 14. August festgelegt hatte. Der Zeitpunkt für den Beginn des Prozesses ist vor dem Hintergrund der Präsidentschaftswahl von Bedeutung. Sollte der Prozess bis nach der Wahl aufgeschoben werden und Trump gewinnen, könnte er versuchen, sich selbst zu begnadigen.
Der Vatikan sieht Bewegung im Konflikt um die nach Russland entführten ukrainischen Kinder. Die Friedensmission des päpstlichen Sondergesandten Kardinal Matteo Zuppi habe sich auf dieses Thema konzentriert, sagte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin laut Vatican News. Es gebe einen Hoffnungsschimmer: „Von russischer Seite aus wurde eine gewisse Offenheit, eine gewisse Aufmerksamkeit gezeigt.“