Irritationen in Italien über Lauterbach

von Redaktion

München – Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach weilt mit seinen Töchtern im Italienurlaub. Doch auch von dort hält sich der SPD-Politiker nicht mit Meinungsäußerungen zurück, was für Irritationen in Rom sorgt. „Wenn es so weitergeht, werden diese Urlaubsziele langfristig keine Zukunft haben. Der Klimawandel zerstört den Süden Europas. Eine Ära geht zu Ende“, hatte der Minister angesichts der hohen Temperaturen vorige Woche auf Twitter geschrieben. Italiens Tourismusministerin bedankte sich nun bei Lauterbach, dass er Italien als Reiseziel gewählt hat, und verwies darauf, dass man eine Strategie verfolge, die es Italien auch in Zeiten des Klimawandels ermöglichen werde, das Tourismusangebot einladend zu gestalten. „Wir sind auf jeden Fall sicher, dass die Deutschen den Italienurlaub immer mehr schätzen werden“, sagte Daniela Santanchè der „FAZ“. Deutlicher wurde Giuseppe Ciminnisi, Präsident des italienischen Tourismusverbands. Er glaubt, dass die „These“ des deutschen Ministers „schwer objektiv zu beweisen ist“.  hor

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