Pistorius für öffentliche Gelöbnisse

von Redaktion

Feiern sollen Signal setzen – Gedenken an Hitler-Attentäter

Berlin – Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) will künftig mehr öffentliche Gelöbnisse von Soldaten veranstalten lassen. Solche öffentlichen Feiern sollten zeigen, dass die Bundeswehr „in der Mitte der Gesellschaft steht und Respekt und Anerkennung verdient“, und „wie wichtig eine auf den Werten der Demokratie stehende Bundeswehr ist“, sagte er.

Pistorius äußerte sich bei der Feierstunde zum Gedenken an die Urheber des Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944. An der Feierstunde nahmen Vertreter der Staatsorgane und der Zivilgesellschaft teil. Am Abend sollten 400 Rekruten der Bundeswehr bei einem feierlichen Appell am Berliner Sitz des Bundesverteidigungsministeriums in Anwesenheit von Pistorius ihr Gelöbnis ablegen.

Der Minister zog in seiner Rede eine Verbindung zu jenen Männern, die vor 79 Jahren Adolf Hitler ermorden wollten. Die Hitler-Attentäter „und all jene, die den Anstand, die Kraft und die Überzeugung zum Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime hatten, sind uns bis heute Vorbild“, sagte er.

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