PRESSESTIMMEN
„Der Nato-Ukraine-Rat wird eine doppelte Strategie entwickeln müssen, um das Problem des Getreidetransports zu lösen. Zum einen sollte das westliche Bündnis weiter versuchen, mit dem russischen Regime das Abkommen zu verlängern. Dafür müsste es zwar dem Autokraten Putin Zugeständnisse machen. Das wäre nicht schön, aber verkraftbar, wenn dafür der Preis für Lebensmittel auf dem Weltmarkt einigermaßen stabil bleibt und deshalb nicht zusätzliche Millionen von Menschen hungern müssten. Sollte Putin allerdings weiter Hunger als politische Waffe einsetzen wollen, müssen Kiew und seine Verbündeten Mittel und Wege finden, Getreide, Mais und die anderen Lebensmittel trotzdem zu exportieren.“
„Ein gesunder demokratischer Rechtsstaat nimmt Rücksicht auf die Interessen von Minderheiten. Indem Netanjahu sich jedoch auf eine nur knappe parlamentarische Mehrheit verlässt, den immensen gesellschaftlichen Protest ignoriert und jeden Kompromissvorschlag der Opposition ablehnt, erweist er sich nicht gerade als vorbildlicher Demokrat.“
„Netanjahu treibt das Land in einen Zustand maximaler politischer Polarisierung. Soziale Unruhen drohen.“