zur Linken:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„In der Vergangenheit schaffte die Partei es, diese Konflikte auszubalancieren. Sahra Wagenknecht lässt es nun auf den Streit ankommen. Das Fatale: Diejenigen, die wie Mohamed Ali zu Wagenknecht halten, sind nicht mal die Mehrheit in der Partei. Aber sie sind groß genug, um die Linke in den Abgrund zu reißen. Das wäre schade, denn es braucht eine Opposition, die vor allem die Belange der Schwächeren in der Gesellschaft im Blick hat.“

Freie Presse (Chemnitz)

„Es ist müßig zu ergründen, was zuerst da war: die selbstzerstörerischen Grabenkämpfe oder die politischen Alleingänge von Sahra Wagenknecht. Im Ergebnis kommt es auf das Gleiche raus: Die Linke richtet sich gerade zugrunde. Die Wahlniederlagen der jüngsten Zeit sind die Folge der tiefen Spaltung der Partei, die mit dem Namen Wagenknecht verbunden ist.“

Rheinpfalz (Ludwigshafen)

„Dass eine Wagenknecht-Partei mit populistischem Querfront-Profil – sozialpolitisch links, gesellschafts- und außenpolitisch rechts – den Einzug in den Bundestag schaffen würde, ist wahrscheinlich. Ganz sicher würde sie das Ende der Linken bedeuten. Sahra Wagenknecht hat die Linke an den Abgrund geführt. Jetzt könnte sie ihr mit einem Stoß auch noch den Rest geben.“

Mitteldeutsche Zeitung (Halle)

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