zum Niger: zum Herrenchiemsee-Festakt:

von Redaktion

PRESSESTIMMEN

„Die Lage im Niger illustriert die Glaubwürdigkeitsprobleme westlicher Politik. Dort, wo Frankreich als Kolonialmacht herrschte, will man heute auf (mehr oder weniger) demokratische Strukturen pochen. Dies aber auch nur diesmal; frühere Putsche im selben Land oder aktuelle Umstürze in anderen Staaten sind viel egaler, weil man mit dem Niger so seine speziellen Ziele hatte und hat. Bei der Durchsetzung sollen afrikanische Länder helfen, deren Regierungen ebenfalls auf eher graue Weise ins Amt gekommen sind.“

Neue Osnabrücker Zeitung

„Bundespräsident Steinmeier tat deshalb gut daran, eher allgemein vor denen zu warnen, die unsere Ordnung abschaffen wollen. Er ist kraft dieser Ordnung der auf Zeit gewählte Repräsentant aller Deutschen, der vor allem eine integrative Funktion hat. Er sollte unsere Grundwerte hervorheben, aber keine Wahlempfehlung abgeben. Womöglich zeigt sich erst jetzt, in Zeiten zunehmender Polarisierung und Fragmentierung, ob wir reif sind für unsere ebenso offene und klare wie starke Verfassung.“

FAZ

„Eine Demokratie muss wehrhaft sein. Es lohnt sich, sie in guter Verfassung und das Verdienst der Männer von Herrenchiemsee in Ehren zu halten.“

Die Glocke (Oelde)

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