PRESSESTIMMEN
„Weselsky provoziert mit seinem kompromisslosen Kurs, dass wieder einmal über eine gesetzliche Regelung des bisher nur aus dem Grundgesetz abgeleiteten Streikrechts nachgedacht wird. (…) Sollte das Beispiel Schule machen, wären solche Vorschriften bedenkenswert. Besser wäre es, die Gewerkschaften würden aus eigenem Interesse an einer funktionierenden Sozialpartnerschaft Mäßigung walten lassen.“
„Die Lösung der festgefahrenen Situation darf nicht allein Gewerkschaftsboss Weselsky und Bahnpersonalchef Seiler überlassen werden. Auch Bahnchef Lutz, Verkehrsminister Wissing und, ja, letztlich auch Scholz sind in der Pflicht. Müde Kanzler-Forderungen nach einem Ende des Streiks tun es nicht. Deutschland braucht Verlässlichkeit – und nicht die französischen Verhältnisse, vor denen sich der Bundeskanzler so oft fürchtet.“
zu Demos gegen Rechts: „Die beiden Deutschlands sind zunehmend zerstritten: Das eine, noch immer der Mainstream, ist entschieden pro-europäisch und integrativ. Das andere, voller Ressentiments gegenüber Ausländern und der EU, neigt immer mehr zum Rechtsextremismus.“