US-Minister für Verteidigung wieder in Klinik

von Redaktion

Washington – US-Verteidigungsminister Lloyd Austin wird nach einem erneuten Krankenhausaufenthalt voraussichtlich heute wieder seine Arbeit aufnehmen können. Der 70-Jährige sei unter Vollnarkose wegen eines Blasenproblems im Rahmen seines Kampfs gegen Prostatakrebs behandelt worden, zitierte das Pentagon gestern die behandelnden Ärzte. Das aktuelle Problem werde nichts an seiner erwarteten Genesung ändern. „Seine Krebsprognose bleibt ausgezeichnet.“

Am Vortag hatte das Pentagon über Blasenbeschwerden Austins informiert. Die Amtsgeschäfte an der Spitze des Ministeriums wurden an Stellvertreterin Kathleen Hicks übertragen. Austin war bereits im Dezember und Januar zwei Mal im Krankenhaus behandelt worden, nachdem Prostatakrebs entdeckt worden war. Weil der Minister die Erkrankung wochenlang vor Präsident Joe Biden und dem Kongress geheimgehalten hatte, zog er scharfe Kritik auf sich. Aus den Reihen der Republikaner gab es Rücktrittsforderungen.

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