Etwa zwei Drittel der Nato-Länder wollen im laufenden Jahr mindestens zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) für die Verteidigung ausgeben. Generalsekretär Jens Stoltenberg will heute anlässlich eines zweitägigen Verteidigungsministertreffens der Allianz eine neue Schätzung vorstellen, nach der rund 20 der 31 Nato-Länder die Zielmarke 2024 erreichen, wie Bündnis-Mitarbeiter in Brüssel mitteilten. Deutschland hat zugesagt, die zwei Prozent in diesem Jahr erstmals wieder zu erreichen. Im vergangenen Jahr hatten nach Nato-Angaben lediglich elf der Verbündeten zwei Prozent ihres BIP oder mehr in die Verteidigung investiert. Dies waren Polen, die USA, Griechenland, Estland, Litauen, das Neumitglied Finnland, Rumänien, Ungarn, Lettland, Großbritannien und die Slowakei. Deutschland lag demnach mit 1,57 Prozent noch im unteren Drittel.