Soldaten tragen Raisi bei einem Trauerzug. © afp
Teheran/Maschhad – Der Iran will auch nach dem Tod von Präsident Ebrahim Raisi seine Anti-Israel-Politik und die uneingeschränkte Unterstützung der antiisraelischen Widerstandsfront beibehalten. Das gaben die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) am Donnerstag nach einem Treffen des IRGC-Kommandeurs Hussein Salami mit Vertretern der islamistischen Hamas in Teheran bekannt. Auch Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei hatte Hanija am Mittwoch versichert, dass die iranische Nahostpolitik und der Kampf gegen den Erzfeind Israel fortgesetzt werde. Das Ziel sei weiterhin der Sieg im Gaza-Krieg und „der Zerfall des zionistischen Regimes (Israel)“. Raisi wurde gestern in seiner Heimatstadt Maschhad im Nordosten des Landes beigesetzt. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna sollen angeblich drei Millionen Menschen an der Zeremonie teilgenommen haben. Unabhängige Schätzungen gab es nicht. Raisi, Außenminister Hussein Amirabdollahian und sieben weitere Insassen waren am Sonntag bei einem Hubschrauberabsturz im Nordwesten des Landes ums Leben gekommen.