zur Abschiebedebatte:
„Es muss zumindest der ernsthafte Versuch unternommen werden, ausländische Islamisten aus dem Land zu bekommen, die gefährlich sind und unsere freiheitliche Grundordnung offensichtlich und ungeniert mit Füßen treten. Freilich muss insbesondere bei Abschiebungen nach Afghanistan genau hingeschaut werden, was dort droht. Aber einen Islamisten in einen islamistischen Staat zurückzuführen, ist nicht per se unmenschlich.“
KÖLNER STADT-ANZEIGER
„Wenn aber ohnehin fast jeder bleiben darf, der einmal die Grenze eines Landes der EU überschritten hat, stößt das Asylrecht an seine Grenzen, droht zwangsläufig Überforderung. Die großzügige Asylregelung der Bundesrepublik ist eine Folge des nationalsozialistischen Terrors. Doch eben aus dieser Großzügigkeit erwächst auch die Notwendigkeit, die Hilfesuchenden wieder auszuweisen, die sich für einen Asylstatus nicht qualifizieren.“
SÜDWEST PRESSE (ULM)
zum Hochwasser: „Die Hochwasserkatastrophe lässt auch menschliche Untiefen sichtbar werden. Bei manchen Zeitgenossen haben die Fluten offenbar jeglichen Anstand weggespült. Sie pilgern regelrecht an überschwemmte Orte, um das Unglück der anderen zu begaffen. Ein solches Fehlverhalten lässt sich nur mit Worten beschreiben, die inzwischen als altmodisch gelten: unanständig, schamlos, verkommen.“
STUTTGARTER ZEITUNG