PRESSESTIMMEN

von Redaktion

zu Zöllen:
„Die Ankündigung der EU-Kommission ist zwar erst eine Drohung. Sie wird erfreulicherweise von der Beteuerung begleitet, die Strafzölle sollten nur in Kraft treten, falls man in Gesprächen mit den chinesischen Behörden keine andere Lösung fände. (…) Ein protektionistisches Wettrennen aber würde letztlich bloß schwache Firmen stützen und den Strukturwandel aufhalten.“
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

zur US-Migrationspolitik: „Bidens Kurswechsel entspricht einem weltweiten Trend in den reichen Ländern, in denen die zentralen Kräfte des Systems nicht in der Lage sind, ihren eigenen Diskurs über einen pragmatischen und humanen Umgang mit der Einwanderung zu artikulieren, der die von der extremen Rechten geschürten Ängste entschärfen kann.“
EL PAIS (MADRIRD)

zur britischen Politik: „Vieles von der Labour-Politik erscheint durchaus vernünftig, einschließlich der Reform des Planungssystems und des Gesundheitswesens. Aber eine absolute Mehrheit von, sagen wir, 200 Abgeordneten und eine offizielle Opposition, die auf weniger als 100 Abgeordnete geschrumpft ist, würde Sir Keir Starmer tatsächlich einen Blankoscheck ausstellen: die Befugnis, sein Mandat auf jede Art und Weise auszulegen, die er für richtig hält. (…) Es ist etwas dran an dem Argument, dass manche Erfolge in der Politik zu groß sein können – selbst für die Sieger.“
THE TIMES (LONDON)

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