IN KÜRZE

von Redaktion

Deutschlandtrend: Union weiter deutlich vorne

Berlin – Die Unionsparteien liegen im ARD-Deutschlandtrend weiter mit deutlichem Abstand vorne. In der gestern veröffentlichten Umfrage von infratest dimap kommen CDU und CSU wie im Vormonat auf 31 Prozent. Zweitstärkste Partei ist die AfD mit 17 Prozent (-1). SPD (14) und Grüne (13) verloren jeweils einen Prozentpunkt, die FDP steigerte sich um einen auf fünf Prozent. Das BSW landet bei acht Prozent (+3).

Frankreich: Angriff auf Regierungssprecherin

Paris – Vor der entscheidenden Runde der französischen Parlamentswahl ist Regierungssprecherin Priscilla Thevenot, die selber kandidiert, beim Plakatekleben angegriffen worden. Zwei Menschen aus ihrem Umfeld wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht, einer von ihnen mit einem Kieferbruch. Das Profil der Täter ist bislang unbekannt. Nach Informationen der Zeitung „Le Parisien“ wurden vier Personen in Gewahrsam genommen, drei von ihnen minderjährig. Sie sollen zuvor die Wahlplakate verschandelt haben.

Hisbollah feuert über 200 Raketen auf Israel ab

Tel Aviv – Die libanesische Hisbollah hat als Reaktion auf die Tötung eines hochrangigen Kommandeurs nach eigenen Angaben mehr als 200 Raketen und 20 Drohnen auf Israel abgefeuert. Nach Angaben des israelischen Militärs soll der Getötete für eine Abteilung zuständig gewesen sein, die für den Abschuss von Raketen auf Israel verantwortlich war. Die vom Iran unterstützte Hisbollah will erst mit dem Beschuss aufhören, wenn es eine Waffenruhe im Gaza-Krieg gibt.

Oslo: 30 Jahre Haft nach Terrorangriff

Oslo – Zwei Jahre nach dem tödlichen Terrorangriff vor einer Schwulenbar in Oslo ist der Attentäter zur Höchststrafe von 30 Jahren Verwahrung verurteilt worden. Die Richter am Osloer Amtsgericht sprachen den angeklagten Norweger mit iranischen Wurzeln einstimmig wegen schwerer Terrorvergehen schuldig. Er hatte in der Nacht zum 25. Juni 2022 im Zentrum von Oslo um sich geschossen, nachdem er kurz zuvor ein Treuebekenntnis zur Terrormiliz Islamischer Staat abgegeben hatte. Zwei Männer wurden getötet.

Reise-Einschränkungen für Duma-Abgeordnete

Moskau – Russische Abgeordnete und Senatoren dürfen ohne Erlaubnis nicht mehr frei ins Ausland reisen. Wenn die Volksvertreter, die Zugang zu sensiblen Informationen oder sogar Staatsgeheimnissen haben, ohne Genehmigung Urlaub machen, droht ihnen der Mandatsverlust. Dazu verabschiedete die Staatsduma jetzt ein Gesetz. Zuvor hatte es bisweilen massive Kritik in Russland an Reisen von Abgeordneten ins Ausland gegeben, die in Sozialen Netzwerken auch Bilder von ihren Luxustouren veröffentlichten, während viele ihrer Landsleute im Kriegseinsatz in der Ukraine sind.

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