Großes Kino für das Miteinander

von Redaktion

Filmfest München

Fußball-EM: fünf fantastische Spiele der deutschen Nationalmannschaft. Filmfest München: zehn grandiose Festivaltage in der ganzen Stadt. Für beides gilt: Das hat gutgetan.

Wie Bundestrainer Julian Nagelsmann setzte auch Filmfest-Leiter Christoph Gröner in seinem ersten Jahr an der Spitze des Festivals auf Teamplay. Bildete mit Co-Leiterin Julia Weigl ein gleichberechtigtes Duo, das stets zusammen auftrat und sehr sympathisch vorlebte, dass man gemeinsam stärker ist.

Insbesondere, wenn man auf eine solch engagierte Truppe bauen kann. Von der Presseabteilung bis zum Kartenabreißer (heute sind das die mit dem Scan-Gerät in der Hand): Allüberall erlebte man beim Filmfest München freundliche, zugewandte Gesichter. Und in den Augen der kleinen und großen Besucher vor jeder Filmvorstellung dieses vorfreudige Funkeln in den Augen. Dann gemeinsames Lachen, Weinen und zum Schluss euphorischer Applaus. Dafür werden Filme gemacht.

Ob im Kinosaal oder im Fußballstadion – zusammen eine Leidenschaft zu teilen, erinnert uns daran, wie ähnlich wir uns im Grunde sind. In unseren Ängsten, unserem Humor, unseren Sehnsüchten. Statt immer wieder den Riss, der durch die Gesellschaft geht, zu beschwören, dürfen wir uns gern häufiger darauf besinnen, was uns eint. Nicht nur hier in Deutschland oder Europa – uns Menschen allgemein. Schweißt zusammen, tut gut. Katja.Kraft@ovb.net

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