In München gab es einen Messerangriff. © Foto: Kessler
München – Nach dem Messerangriff in München mit zwei Verletzten hat die Generalstaatsanwaltschaft Ermittlungen gegen einen 40-Jährigen eingeleitet. Der Verdacht auf Hasskriminalität stehe im Raum, heißt es in einer Mitteilung. „Hinweise deuten darauf hin, dass die Tat aus einer muslimfeindlichen Gesinnung heraus begangen wurde.“
Am Dienstagnachmittag soll der Deutsche in der Nähe des Pasinger Bahnhofs einen 18- und einen 25-jährigen Mann „ohne erkennbaren Anlass“ mit einem Messer angegriffen haben. Beide Opfer erlitten Verletzungen im Oberkörper- und Halsbereich. Die Verletzungen seien aber nicht lebensbedrohlich. Der Tatverdächtige wurde noch am Tatort widerstandslos festgenommen. Nach ersten Erkenntnissen handele sich offenbar um einen psychisch auffälligen Täter, der auch rassistische und gegen Muslime gerichtete Parolen gerufen habe, teilte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) mit. Am Montag wurde in München des schrecklichen Attentates am Olympia-Einkaufszentrum von 2016 gedacht. Bei dem Anschlag starben insgesamt zehn Menschen.