PRESSESTIMMEN

von Redaktion

zu Vize-Kandidat Tim Walz:
Mutig ist die Entscheidung für Walz, weil die Republikaner jetzt noch entschiedener versuchen dürften, Harris das Etikett der „linksradikalen Extremistin“ anzuheften. Bislang verfängt das erstaunlich wenig. Sollten sich unentschlossene Wähler eher durch Trump abgeschreckt fühlen, wäre die Rechnung der Demokraten aufgegangen. Sicher ist das nicht. Bis zur Wahl dürften auch Harris und Walz intensiv auf Herz und Nieren geprüft werden.
BADISCHE ZEITUNG (FREIBURG)

zum Haushaltsstreit: Für Scholz war es dringend an der Zeit, der FDP die Gelbe Karte zu zeigen. Er hat sich von Lindner gegen seine eigene Überzeugung das Festhalten an der Schuldenbremse aufzwingen lassen und damit die Bürde, dass Deutschland anders als andere Staaten (..) nicht zum großen Wurf mit Investitionen in die Modernisierung des marode werdenden Landes ausholen kann. Ein Kanzler kann sich nicht so klein machen, dass der Eindruck entsteht, der Finanzminister führe die Regierung.
LEIPZIGER VOLKSZEITUNG
zu Randalen in Großbritannien: Gewalt und Hetze, egal aus welcher Richtung sie kommen, ist immer falsch. Schwierig wird es aber, wenn es in einem Land mit Zuwanderungsgeschichte kein gemeinsames Verständnis von Zusammenhalt und Gemeinsinn, ja Gemeinwohl mehr gibt und am Ende Radikale das Sagen haben.
FRANKENPOST (HOF)

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