Zum TV-Duell Trump/Harris:
„Man liebt oder hasst ihn. (…) Sowieso ist Trump selbst sein gefährlichster Feind. Gibt er sich vernünftig und präsidial, könnte er Wechselwähler für sich einnehmen, allerdings auf das Risiko hin, seine Stammwähler zu enttäuschen. Gibt er sich vulgär und wild, dürfte das seine Basis begeistern, jedoch Mitte-Wähler abstoßen. Welche Seite am Dienstag dominieren wird, weiß er wohl selbst noch nicht. Insofern ist die Debatte auch ein Duell zwischen Trump und Trump.“
NZZ (ZÜRICH)
zu Scholz/Kanzlerfrage: „Noch sind die meisten Genossen der Meinung, Scholz sei ihr bester Mann. (…) Im Bundestagswahlkampf dürfte es jedenfalls weder Friedrich Merz noch Markus Söder reichen, Scholz für alle Übel der Welt verantwortlich zu machen. Wer auch immer bei der Union antritt, müsste Pläne gegen die vielen Krisen vorlegen, die mehr sind als heiße Luft, um zu siegen. Das ist der Grund, aus dem sich Scholz seinen Optimismus bewahrt.“
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG
zu Sommerinterview Scholz: „Anstrengende Dreierbündnisse wie die Ampel werden wohl das neue Normal, da mag Scholz Recht haben. Er muss jedoch erkennen, dass sein moderierender Regierungsstil nicht funktioniert und geändert werden muss. Ob Scholz dazu in der Lage ist, muss am Ende die SPD mit Blick auf die Kanzlerkandidatur entscheiden. Und die ist sich nicht mehr so sicher.“
SAARBRÜCKER ZEITUNG