zu den Grünen:
„Dass nun Köpfe ausgetauscht werden, löst das grundsätzliche Problem der Grünen nicht. Bei vielen Wählern gelten die Grünen als bevormundende Verbotspartei. Außer beim Klimaschutz dringen sie mit kaum einem Thema durch. Dennoch könnte ein neuer Vorstand neue Dynamiken freisetzen. Der Rücktritt als drastisches, wichtiges Symbol könnte nicht nur den Grünen Aufwind geben, sondern auch die Koalitionspartner gehörig unter Druck setzen. Weder SPD noch FDP stehen besser da. Wann ziehen diese Parteien eigentlich mal Konsequenzen?“
SÜDWEST PRESSE (ULM)
„Der Personalwechsel an der Spitze wird für eine Rückkehr zu Wahlerfolgen nicht reichen. Dafür müssen sich die Grünen auf die Frage einlassen, warum sich die Ampel-Verdrossenheit bei so vielen Wählern vor allem an ihnen festmacht, warum Begriffe wie Bevormundung oder gar Gängelung so häufig mit ihnen in Verbindung gebracht werden.“
STUTTGARTER NACHRICHTEN