Nachermittlungen gegen AfD-Mann Halemba

von Redaktion

Würzburg – Im Verfahren gegen den AfD-Politiker Daniel Halemba unter anderem wegen Volksverhetzung und Geldwäsche soll es Nachermittlungen geben. Dies teilte eine Sprecherin des Landgerichts Würzburg mit. Die Staatsanwaltschaft soll insbesondere einen Zeugen vernehmen lassen. Es sei davon auszugehen, dass die Nachermittlungen einige Zeit in Anspruch nehmen werden, hieß es. Erst nach Abschluss der neuerlichen Ermittlungen soll am Landgericht über die Eröffnung eines Hauptverfahrens entschieden werden.

Bereits im Mai hatte die Staatsanwaltschaft Würzburg gegen den unterfränkischen AfD-Landtagsabgeordneten Anklage erhoben. Sie wirft ihm Volksverhetzung, Geldwäsche, Nötigung und versuchte Nötigung sowie das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen sowie Sachbeschädigung vor. Halemba hat die Vorwürfe bislang klar zurückgewiesen. Der 23-Jährige sieht in der Anklage einen rein politisch motivierten Angriff gegen die AfD.

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