IN KÜRZE

von Redaktion

Macron deutet Referenden an

Paris – Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat in seiner Neujahrsansprache angekündigt, die Bürger in diesem Jahr über „entscheidende Themen“ abstimmen zu lassen. „Die Hoffnung, der Wohlstand und der Frieden des kommenden Vierteljahrhunderts hängen von unseren heutigen Entscheidungen ab“, sagte Macron. Er werde die Franzosen daher bitten, 2025 über „einige entscheidende Fragen“ abzustimmen. In seiner Ansprache räumte Macron an, dass die Auflösung des Parlaments im Sommer „mehr Spaltungen in der Nationalversammlung als Lösungen für die Franzosen gebracht“ habe.

Taiwan offen für mehr Dialog mit China

Taipeh – Taiwans Präsident hat sich angesichts des angespannten Verhältnisses mit China offen für mehr Dialog mit der Volksrepublik gezeigt. „Taiwan hofft auf einen gesunden und geregelten Austausch mit China auf der Grundlage von Gleichheit und Würde“, sagte Lai Ching-te im Anschluss an seine Neujahrsansprache vor Medienvertretern in Taipeh. Der Chef der regierenden Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) schlug dazu Gespräche mit Peking vor, um Beschränkungen im Tourismus zu lockern.

Trump will zu Carter-Beerdigung

Washington – Der künftige US-Präsident Donald Trump will nach eigenen Angaben an dem Staatsbegräbnis für den früheren Präsidenten Jimmy Carter teilnehmen. „Ich werde da sein. Wir wurden eingeladen“, sagte Trump am Dienstag während der Neujahrsfeiern in seiner Privatresidenz Mar-a-Lago in Florida zu Journalisten. Auf die Frage, ob er mit einem Familienmitglied von Carter gesprochen habe, antwortete der Republikaner: „Das möchte ich lieber nicht sagen.“

Gaza: Täglich 45 Luftangriffe

Tel Aviv – Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben allein im Dezember 2024 mehr als 1400 Luftangriffe gegen Ziele im Gazastreifen geflogen. Die Attacken erfolgten durch Kampfflugzeuge, Helikopter und Drohnen. Sie stützten sich auf Informationen, die von Bodentruppen übermittelt wurden, teilte das Militär auf seiner Webseite mit. Diesen Angaben zufolge war der Gazastreifen im vergangenen Dezember täglich rund 45 israelischen Luftangriffen ausgesetzt.

Syrien: Frau soll Zentralbank lenken

Damaskus – Die neuen, islamistischen Herrscher in Syrien haben eine Frau an die Spitze der Zentralbank des Landes berufen. Die bisher schon für die Zentralbank tätige Maysaa Sabrine solle vorläufig „die Geschäfte führen“, verlautete am Dienstag aus Zentralbank-Kreisen. Die Finanzexpertin, die bereits seit dem Jahr 2018 die erste Stellvertreterin des Gouverneurs der syrischen Zentralbank war, nahm am Dienstag ihre Arbeit als „Gouverneurin der Bank zuständig für das laufende Geschäft auf“, wie es weiter hieß.

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