Wird 2025 für die USA ein Jahr des Terrorismus? Der Start war höchst besorgniserregend. Mindestens 15 Tote bei der Amokfahrt eines US-Bürgers arabischer Herkunft, der sich mit Islamisten identifizierte, in New Orleans. Wenig später die Explosion eines Cybertrucks vor dem Trump-Hotel in Las Vegas, wobei unklar ist, ob das ein Anschlag war. Allerdings ist dies nicht schnell von der Hand zu weisen: Elon Musk und Tesla produzieren den Cybertruck, und Musk ist zu einem der engsten Berater von Donald Trump geworden. Zudem manövrierte der Fahrer des detonierten Trucks eine Stunde lang nahe des Hotels auf und ab – so, als würde er auf eine Tatgelegenheit warten. Gibt es so viele Zufälle?
Am meisten muss wohl beunruhigen, dass beide Vorfälle mit Fahrzeugen in besonders beliebten großen Touristenmetropolen stattfanden. Das könnte nach Methode aussehen, gibt es denn tatsächlich eine Verbindung zwischen den beiden Vorgängen. Und die folgenreichsten Terroranschläge der letzten 25 Jahren haben gezeigt: Täter lassen sich oft viel Zeit, was Planung und Durchführung angeht. Das war bei den 9/11-Attacken ebenso der Fall wie beim Angriff der Hamas auf Israel im Oktober 2023. In den letzten vier Jahren war es zudem ein Leichtes, über die von Joe Biden nur schlecht gesicherte Südgrenze unkontrolliert in die USA eindringen. Schlechte Vorzeichen für ein friedliches 2025.