IN KÜRZE

von Redaktion

Moldau liefert Gas an Transnistrien

Chisinau – Moldau hat mit der Lieferung von Erdgas an die abtrünnige Region Transnistrien begonnen. Wie die Regierung in Chisinau mitteilte, würden bis zum 10. Februar täglich bis zu drei Millionen Kubikmeter Gas in die pro-russische moldauische Region geliefert. Möglich wurde das durch 30 Millionen Euro Nothilfe der EU. Transnistrien hatte sich kürzlich zum Kauf von Erdgas aus Moldau bereit erklärt, nachdem der russische Konzern Gazprom seine Gaslieferungen nach Moldau und damit auch nach Transnistrien aufgrund eines Finanzstreits mit der moldauischen Regierung zu Jahresbeginn eingestellt hatte.

Iran präsentiert neue Mittelstreckenrakete

Teheran – In Anwesenheit von Präsident Massoud Peseschkian hat der Iran die neue Mittelstreckenrakete „Etemad“ vorgestellt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna hat die Rakete eine Reichweite von 1700 Kilometern. „Unsere Raketentechnologie dient ausschließlich dazu, sicherzustellen, dass niemand einen Angriff auf uns wagt“, sagte Peseschkian bei der Zeremonie. Mit der Reichweite der Rakete kann der Iran jeden Teil Israels erreichen.

Übergangspräsident reist nach Riad

Riad – Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa ist zu seinem ersten offiziellen Auslandsbesuch als Staatschef nach Saudi-Arabien gereist. Die syrische Nachrichtenagentur Sana veröffentlichte ein Foto, das ihn zusammen mit Außenminister Assad al-Schaibani offenbar an Bord eines Privatflugzeugs zeigt. In Riad empfing der Kronprinz und faktische Herrscher Saudi-Arabiens, Mohammed bin Salman, die beiden, wie auf Bildern im TV-Sender Al-Ekhbarija zu sehen war.

Arabische Länder lehnen Trump-Idee ab

Kairo – Die Außenminister mehrerer einflussreicher arabischer Staaten haben eine Umsiedlung von Palästinensern aus dem Gazastreifen zurückgewiesen. Sie reagierten damit auf einen Vorschlag von US-Präsident Donald Trump, dass Ägypten und Jordanien die Palästinenser aufnehmen sollten, der Gazastreifen sei buchstäblich eine Abrissbrache. Die Außenminister Ägyptens, Jordaniens, Katars, Saudi-Arabiens, der Vereinigten Arabischen Emirate sowie Spitzenvertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Arabischen Liga teilten nun mit, eine Umsiedlung gefährde die Stabilität der Region und verlängere den Konflikt.

Netanjahu benennt neuen Armeechef

Tel Aviv – Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will Ejal Samir zum Nachfolger von Armeechef Herzi Halevi machen. Darauf habe sich Netanjahu mit Verteidigungsminister Israel Katz verständigt, teilte das Büro des Regierungschefs mit. Der 59-jährige Samir soll Halevi ersetzen, der kürzlich wegen des „Versagens“ des Militärs beim Angriff der Hamas seinen Rücktritt eingereicht hatte.

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