von Redaktion

Warnstreik in Kliniken

und Heimen

Berlin – Kranke und Pflegebedürftige in Kliniken und Pflegeheimen des Bundes und der Kommunen müssen sich am Donnerstag auf Einschränkungen einstellen. Die Gewerkschaft Verdi ruft die Beschäftigten zu einem Warnstreiktag auf, um im Tarifstreit mit Bund und Kommunen Druck aufzubauen. Verhandelt wird für insgesamt 2,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Eingeschlossen sind zahlreiche Berufsgruppen, darunter auch Erzieherinnen und Erzieher, Krankenpfleger, Busfahrerinnen oder Feuerwehrleute.

Bundestag: Union will Pöbler härter bestrafen

Berlin – Um gegen Störungen und Pöbeleien im Bundestag vorzugehen, will die Union das bisher mögliche Strafgeld bei Ordnungsrufen verdoppeln und automatisch verhängen. Erhalte ein Abgeordneter drei Ordnungsrufe innerhalb von drei Sitzungswochen, solle durch das Bundestagspräsidium zwingend ein angemessenes Ordnungsgeld verhängt werden, sagte Parlamentsgeschäftsführer Patrick Schnieder (CDU) der „Rheinischen Post“. Schnieder sagte, er halte ein Ordnungsgeld von 2000 Euro und im Wiederholungsfall von 4000 Euro für angemessen.

US-Gesundheitsminister für Masernimpfung

Washington – Angesichts eines massiven Masernausbruchs im Südwesten der USA hat sich Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., der als ausgesprochener Impfskeptiker gilt, für eine Immunisierung gegen die Krankheit ausgesprochen. Er sei „tief besorgt“ über den jüngsten Ausbruch, schrieb Kennedy in einem vom Sender Fox News veröffentlichten Meinungsbeitrag. „Impfstoffe schützen nicht nur einzelne Kinder vor Masern, sondern tragen auch zur Immunität der Gemeinschaft bei und schützen diejenigen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.“

Asylanträge in der EU zurückgegangen

Brüssel – Die Zahl der Asylanträge in der EU ist im vergangenen Jahr um gut ein Zehntel gesunken. Wie die europäische Asylagentur EUAA am Montag mitteilte, gingen 2024 in der Union sowie Norwegen und der Schweiz insgesamt 1 014 000 Schutzgesuche ein, 11 Prozent weniger als im Vorjahr. Fast die Hälfte der Anträge (48 Prozent) kam von Staatsangehörigen, bei denen die Anerkennungsrate statistisch bei 20 Prozent oder niedriger liegt.

FSB erschießt angeblichen Terroristen

Moskau – Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen mutmaßlichen Terroristen erschossen. Wie die Behörde in Moskau mitteilte, hatte der Mann selbst gebaute Sprengsätze in einer jüdischen Einrichtung in der Region Moskau und in einer Moskauer Metro-Station zünden wollen. Auf einem von Staatsmedien verbreiteten Video war ein Toter zu sehen. In Russland gab es in der Vergangenheit immer wieder schwere Terroranschläge mit vielen Toten und Verletzten.

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