IN KÜRZE

von Redaktion

Taiwan: China noch nicht bereit für Invasion

Taipeh – Taiwans Verteidigungsminister geht von einer weiteren Bedrohung durch Chinas Armee aus, auch wenn diese ihm zufolge derzeit nicht zu einer Invasion in der Lage ist. „Da die Taiwanstraße (die Meerenge zwischen China und Taiwan) eine natürliche Barriere darstellt, glaube ich nicht, dass die Volksbefreiungsarmee derzeit über die Fähigkeit zur amphibischen Kriegsführung verfügt“, sagte Wellington Koo vor Pressevertretern. Mit amphibischer Kriegsführung sind gleichzeitige Operationen an Land und auf See gemeint.

Russische Drohnen greifen Odessa an

Odessa – Bei einem neuen russischen Drohnenangriff auf die ukrainische Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer sind nach Angaben der Behörden mindestens vier Menschen verletzt worden. „Infolge des Schlages ist die Strominfrastruktur beschädigt worden. In Teilen der Stadt sind nun Notstromabschaltungen in Kraft“, teilte Gouverneur Oleh Kiper mit. Durch herabgefallene Trümmer abgeschossener Drohnen und durch Druckwellen nach Explosionen seien zwei Häuser und ein Geschäftszentrum beschädigt worden, sagte er.

Ex-Wrestling-Chefin wird US-Bildungsministerin

Washington – Die frühere Wrestling-Chefin Linda McMahon ist als Bildungsministerin der US-Regierung unter Donald Trump bestätigt worden. Eine Mehrheit von 51 Senatoren bestätigte die Nominierung McMahons, sämtliche 45 anwesenden demokratischen Mitglieder der Kongresskammer stimmten gegen sie. In ihren Anhörungen vor dem Senat hatte die frühere Chefin der Organisation World Wrestling Entertainment (WWE) angekündigt, die politische Macht der US-Bundesregierung im Bildungsbereich zu beschneiden.

Deutschland geht auf Distanz zu Ruanda

Berlin – Deutschland wird Ruanda wegen der Unterstützung von Rebellen im rohstoffreichen Ostkongo keine neuen Zusagen in der Entwicklungspolitik machen. Damit werde die bilaterale Zusammenarbeit in Abstimmung mit Partnern weiter eingeschränkt. Die Bundesregierung kritisierte das Vorgehen der von Ruanda unterstützten M23 und der Rwanda Defense Forces (RDF), einschließlich der Einnahme der Provinzhauptstädte Goma und Bukavu. Nach Schätzungen von UN-Experten befinden sich mindestens 4000 ruandische Soldaten im Ostkongo.

Serbien: Fackeln und Rauch im Parlament

Belgrad – Abgeordnete der serbischen Opposition haben am Dienstag bei einer Protestaktion im Parlament Leuchtfackeln und offenbar auch Rauchbomben eingesetzt. Auf im Internet verbreiteten Aufnahmen war zu sehen, wie schwarzer und farbiger Rauch im Parlamentssaal aufstieg. Mit ihrer Störaktion unterstützten die oppositionellen Abgeordneten die seit Monaten anhaltenden Massenproteste gegen Korruption in Serbien. Oppositionspolitiker bewarfen Mitglieder der regierenden Serbischen Fortschrittspartei bei dem Vorfall mit Eiern und bespritzten sie mit Wasser. Mehrere Abgeordnete wurden laut Parlamentspräsidentin Ana Brnabic bei dem Handgemenge im Parlament verletzt. Brnabic warf den Abgeordneten zudem den Einsatz von Tränengas vor.

Artikel 6 von 11