Baltimore – Die international anerkannte Johns Hopkins Universität in den USA muss als Folge des Kahlschlags bei der Entwicklungshilfebehörde USAID weltweit mehr als 2000 Mitarbeiter entlassen. „Dies ist ein schwieriger Tag für unsere ganze Gemeinschaft. Der Wegfall von mehr als 800 Millionen Dollar (733 Millionen Euro) an Fördermitteln von USAID zwingt uns nun, hier in Baltimore und international wichtige Arbeit zu beenden“, teilte das Forschungsinstitut mit.
Den Angaben zufolge müssen 1975 Stellen in 44 Ländern gestrichen werden, in den Vereinigten Staaten sind 247 Arbeitsplätze betroffen. Die Universität hat ihren Sitz in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland, etwa eine Fahrstunde nördlich der Hauptstadt Washington. US-Präsident Trump und sein Berater Elon Musk wollen Budgets und Personal der US-Bundesbehörden drastisch stutzen. Die Universität, die weltweit zu den anerkanntesten Einrichtungen im Bereich der Medizinforschung gehört, finanziert unter anderem Forschungsprojekte zu Aids und anderen Infektionskrankheiten in aller Welt. Sie zählt zu den Institutionen, die am härtesten von dem Sparkurs betroffen sind.