IN KÜRZE

von Redaktion

Der Bundespräsident schreibt ins Kondolenzbuch. © epd

Konklave nicht wie im Kino

Vatikanstadt – Die Wahl eines neuen Papstes läuft nach den Worten des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki nicht so ab wie in dem Kinofilm „Konklave“. „Die Realität ist um einiges anders.“ Woelki ist einer der 133 Kardinäle, die den Nachfolger des verstorbenen Papstes wählen. Er hat auch schon an dem Konklave teilgenommen, bei dem Franziskus 2013 gewählt wurde. Im Gästehaus des Vatikans sind alle Papstwähler untergebracht. „Da müssen alle elektronischen Geräte, alle Handys abgegeben werden. Und jeder bekommt sein eigenes Zimmer. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich beim letzten Mal mein eigenes Zimmer bezogen habe: Die Fenster waren versiegelt, die Fensterläden verschlossen. Ich hatte keine Möglichkeit, das Tageslicht zu sehen.“ Kontrovers gehe es beim Vorkonklave zu.

Spätes Beileid von Netanjahu

Tel Aviv – Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat den Katholiken drei Tage nach dem Tod von Papst Franziskus sein Beileid ausgesprochen. Nach dem Tod von Papst Franziskus, der Trauerbekundungen aus aller Welt zur Folge hatte, waren die offiziellen Reaktionen in Israel sehr zurückhaltend ausgefallen. Der Papst hatte bis kurz vor seinem Tod wiederholt Kritik an der israelischen Kriegsführung geäußert.

Steinmeier trägt sich in Kodolenzbuch ein

Berlin – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich in der Apostolischen Nuntiatur in das Kondolenzbuch für den gestorbenen Papst Franziskus eingetragen. „Ich trauere mit den Katholikinnen und Katholiken in Deutschland und aus der ganzen Welt um Papst Franziskus“, schrieb er im Beisein seiner Frau Elke Büdenbender. „Mit Franziskus verliert die Welt ein leuchtendes Zeichen der Hoffnung, einen glaubwürdigen Anwalt der Menschlichkeit und einen überzeugenden Christen.“

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