IN KÜRZE

von Redaktion

1. Mai in Berlin: Polizei zieht Bilanz

Berlin – Bei der linksextremen Demonstration am Abend des 1. Mai in Berlin sollen nach Mitteilung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) etwa zwölf Polizisten verletzt worden sein. 50 Demonstranten seien wegen Flaschen- und Böllerwürfen von der Polizei festgenommen worden, teilte die GdP mit. Angesichts der verletzten Kollegen und Angriffen auf die Polizei sowie antisemitischen Parolen könne man weiterhin nicht von einem friedlichen 1. Mai sprechen, betonte die GdP.

Schlappe für Starmer bei britischen Teilwahlen

London – Herber Schlag für den britischen Premierminister Keir Starmer: Die rechtspopulistische Oppositionspartei Reform UK hat bei einer Nachwahl im Nordwesten Englands einen bisher von Starmers Labour-Partei gehaltenen Parlamentssitz gewonnen. Reform-UK-Kandidatin Sarah Pochin setzte sich im Wahlkreis Runcorn and Helsby mit nur sechs Stimmen Vorsprung gegen ihre Labour-Konkurrentin Karen Shore durch. Auch bei den zeitgleich stattgefundenen Kommunalwahlen zeichneten sich Gewinne für Reform UK ab. Labour und die konservativen Tories erlitten Verluste.

Ukraine: Rubio zweifelt an schnellem Kriegsende

Washington – Die Ukraine und Russland sind nach Auffassung von US-Außenminister Marco Rubio nach wie vor weit von einem Friedensabkommen entfernt. „Sie sind sich nähergekommen, aber sie sind immer noch weit voneinander entfernt“, sagte Rubio in einem Interview des US-Senders Fox News. Es brauche sehr bald einen echten Durchbruch, sonst müsse US-Präsident Donald Trump entscheiden, wie lange die USA noch eine Vermittlerrolle übernehmen wollten. „Ich denke, wir wissen, wo die Ukraine steht, und wir wissen, wo Russland im Moment steht“, sagte Rubio.

Trump streicht Gelder für Rundfunksender

Washington – US-Präsident Donald Trump streicht den öffentlichen Rundfunksendern National Public Radio (NPR) und Public Broadcasting Service (PBS) die staatliche Unterstützung. In einer entsprechenden Anordnung des Weißen Hauses heißt es, die Subventionierung parteiischer Medien durch den Steuerzahler werde beendet. NPR und PBS erhielten „Millionen von Steuerzahlern, um radikale, woke, als ‚Nachrichten‘ kaschierte Propaganda zu verbreiten“, hieß es vom Kommunikationsteam des Weißen Hauses.

Trotz Waffenruhe: Mehr als 200 Tote in Myanmar

Naypyidaw – Die Vereinten Nationen haben die tödliche Gewalt gegen Zivilisten in Myanmar scharf verurteilt. Trotz der wegen des verheerenden Erdbebens verkündeten Waffenruhe habe es „unaufhörliche Gewalt an Zivilisten“ gegeben, erklärte der UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Freitag. Nach Angaben der UNO wurden binnen eines Monats 200 Zivilisten bei Angriffen der Armee des südostasiatischen Landes getötet.

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