Putin will plötzlich Donald Trump treffen
Moskau – Die russische Führung plant ein baldiges Treffen zwischen Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump. „In vielerlei Hinsicht halten wir es für notwendig“, sagte der Sprecher des russischen Präsidialamtes, Dmitri Peskow, ließ einen Termin aber offen. Trump reist im Mai in die Golfregion. Vom 13. bis zum 16. Mai will er Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate besuchen. Danach gefragt, sagte der Sprecher des russischen Präsidialamtes, Putin habe keine Reise dorthin geplant.
Ultrarechter gewinnt Wahl in Rumänien
Bukarest – Rechts-Nationalismus oder Fortsetzung des EU-Kurses: In der zweiten Runde der wiederholten Präsidentschaftswahl in Rumänien stehen sich der ultrarechte George Simion und der pro-europäische Bukarester Bürgermeister Nicosur Dan gegenüber. Simion von der rechtsradikalen Partei AUR gewann die erste Wahlrunde am Sonntag mit fast 42 Prozent der Stimmen klar vor dem Pro-Europäer Dan, der auf knapp 21 Prozent kam. Die Wahl im November war wegen Verdachts auf russische Wahleinmischung für ungültig erklärt worden. EU-Skeptiker Simion bezeichnete die Annullierung als „Putsch“.
Angriff auf türkischen Oppositionschef
Istanbul – Der Chef der größten türkischen Oppositionspartei CHP ist in Istanbul Opfer eines körperlichen Angriffs geworden. Der Täter sei in Gewahrsam und Ermittlungen gegen ihn liefen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Der Angriff auf Özgür Özel hatte sich am Sonntag auf einer Trauerfeier für einen gestorbenen Politiker der prokurdischen Dem-Partei am zentralen Taksim-Platz ereignet. Der Täter hatte Özel mit der Hand ins Gesicht geschlagen.
Keine Reisen mit AfD-Politikern
Wiesbaden – Nach der Einstufung der AfD als gesichert rechtsextremistisch hat Hessens Europaminister Manfred Pentz zwei Landtagsabgeordnete der Partei von einer Auslandsreise ausgeladen. Er werde zunächst keine AfD-Politiker mehr zu seinen Dienstreisen in andere Staaten einladen, erklärte der Christdemokrat. Er könne es internationalen Gesprächspartnern „nicht zumuten, sich mit Vertreterinnen und Vertretern einer gesichert rechtsextremen Partei an den Tisch zu setzen“.
Lauterbach geht nicht in Gesundheitsausschuss
Berlin – Der scheidende Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wird nicht in den Gesundheitsausschuss des Bundestags gehen. Das sagte Lauterbach dem Nachrichtenportal „Politico“. Er werde aber „weiter gesundheitliche Themen verfolgen und mich generell natürlich zu gesundheitspolitischen Fragen äußern“. Gesundheitsminister zu sein, sei sein „Traumjob“ gewesen. Auch sei die Ampel-Koalition „in vielerlei Hinsicht“ besser gewesen als ihr Ruf. Lauterbachs Nachfolgerin als Ministerin ist Nina Warken (CDU).