Britische Regierung plant schärfere Regeln für Migranten

von Redaktion

London – Die britische Regierung plant schärfere Regeln für Migranten, die sich dauerhaft im Vereinigten Königreich niederlassen wollen. Laut den am Montag von Innenministerin Shabana Mahmood auf dem Labour-Parteitag vorgestellten Plänen müssen Migranten für ein dauerhaftes Bleiberecht einen Arbeitsplatz nachweisen, dürfen keine staatlichen Leistungen beantragen und müssen sich ehrenamtlich engagieren. Mit der Verschärfung ihrer Einwanderungspolitik will die Labour-Regierung dem Vormarsch der rechtspopulistischen Partei Reform UK in den Umfragen Paroli bieten. Die rechtspopulistische Partei des Politikers Nigel Farage liegt derzeit landesweit in Umfragen vorn.

Bisher haben Migranten, die Familienangehörige in Großbritannien haben und seit fünf Jahren dort leben, Anspruch auf eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung. Gleiches gilt für diejenigen, die seit zehn Jahren legal mit Visum dort leben. Personen, die diese Auflagen erfüllen, können weiterhin die britische Staatsbürgerschaft beantragen.

Artikel 3 von 11